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DIY-Kit Patchworkdecke

Ich habe gewonnen! Sowas passiert mir eigentlich nie! Aber es ist tatsächlich passiert. Nach Weihnachten wurden auf der facebook-Seite von DaWanda Probenäher für eine Patchworkdecke gesucht. Diese Decke kann man im DaWanda-Shop komplett als DIY-Kit käuflich erwerben (falls ihr das möchtet bitte hier lang). Und da mir die Decke auf Anhieb wahnsinnig gut gefiel, habe ich mich spontan beworben. Anschließend hatte ich das ganze schon fast wieder vergessen, wie gesagt, ich gewinne ja sonst nie und war wahnsinnig überrascht, als mich eine Email erreichte, die mir gratulierte. Erst dachte ich an eine Spam-Mail und doch fiel mir die Patchworkdecke wieder ein und ich hüpfte ein wenig ganz wild im Kreis herum.

Noch größer war die Freude, als das Päckchen zu Hause ankam. Denn manchmal ist es schwierig, sich die Farben am Bildschirm auch im „realen“ Leben vorzustellen. Ich freute mich einfach riesig, denn beim Öffnen sah ich direkt, das die Farben meinen Vorstellungen entsprachen und wunderbar in unser Haus passen. Lediglich mit einem Stoff musste ich mich erst etwas anfreunden. Er fügt sich aber ins Gesamtkonzept besser ein, als ich erst dachte.

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Das Paket beinhaltet alles, was man für die Decke braucht. Es enthält eine bebilderte Anleitung, vier Stoffstreifen für die Oberseite, Volumenvlies, Fleecestoff für die Rückseite und farblich passendes Garn.

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Man möchte am liebsten direkt loslegen, aber man sollte das Waschen der Stoffe vorab nicht vergessen. Natürlich sollten die Stoffe immer vorher geschwaschen werden, aber ehrlich gesagt nehme ich das nicht immer so ganz genau. Da es sich hier um unterschiedliche Stoffe handelt, weiß man vorher nicht, wie unterschiedlich diese beim Waschen einlaufen und da ich nicht will, dass sich mein Decke anschließend komisch verzieht nehme ich es dieses Mal doch genau. Außerdem weiß man nicht, ob die Stoffe beim Waschen abfärben. Nachher sieht sie dann gar nicht mehr so schön aus. Da ich zwei kleine Kinder habe und auch selber eher zum Kleckern und Krümeln neige, wird die Decke auf jeden Fall später gewaschen werden müssen. Also alles in Wäschesäcken in die Waschmaschine. Anschließend folgt der erste Bügeldurchgang von dem noch einige folgen sollten.

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Ab jetzt habe ich mich erst mal an die Anleitung gehalten. Also, Stoffe zuschneiden. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich meine Gewichte vom Training wunderbar nehmen kann, um mein Lineal ordentlich auf meinem Stoff zu fixieren. Welch ein Glück, dass ich zum Hanteltraining übergegangen bin.

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Wenn man sich dann endlich mit sich selber geeinigt hat welches Muster die Decke erhalten soll, geht es los mit dem Nähen. Man nimmt sich der ersten Reihe an und legt die ersten Vierecke rechts auf rechts aufeinander, feststecken und nähen.

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Und das nächste Viereck rechts auf rechts auf das mittlere Viereck legen, feststecken und nähen. Wirklich total easy. An dieser Stelle verrate ich vielleicht mal, dass ich bisher nur eine einzige Patchworkdecke genäht habe. Irgendwie hat mich das Projekt nicht so überzeugt, dass ich damals  in einen Patchworkdecken-Rausch verfallen bin. Aber jetzt bin ich mir doch recht sicher, das wird nicht die einzige Patchworkdecke in unserem Heim bleiben. Wenn man so wie eben beschrieben mit allen Reihen fertig ist, erhält man einige schöne Streifen. Und irgendwie kann man sich dann die Decke schon viel besser in fertig vorstellen.

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Jetzt kommt ein Teil, den ich etwas anders als in der Anleitung beschrieben gemacht habe. Ich bügelte die Nahtzugaben in die entgegengesetzte Richtung, also beim ersten Streifen nach Innen zum mittleren Viereck und beim nächsten Streifen nach Außen. Ich hoffe das Foto veranschaulicht das.

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Dadurch bekommt man beim Zusammennähen der Streifen miteinander schöne, flache Nähte.

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Nach und nach wächst das Ganze zusammen. Wenn man alle Streifen zusammengenäht hat, werden auch hier alle Nahtzugaben flachgebügelt. Jetzt kommt der Schritt, der mich am meisten Nerven gekostet hat, obwohl ich nicht damit gerechnet hatte. Das fertige Oberteil wird auf das Volumenvlies gebügelt.

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Und da es sich hierbei um eine doch recht große Fläche handelt, war es nicht so einfach den Überblick zu behalten. Ich befürchte, ich habe einige Stellen einfach mehrfach gebügelt, aus Sorge; eine zu vergessen. Doch so langsam nähert sich das Projekt dem Ende. Nun wird alles rechts auf rechts auf den Fleecestoff gelegt, der später die Rückseite der Decke bildet. Man schneidet den Fleece passend zu und steckt alles gut aufeinander.

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Alles einmal runderhum zusammennähen und eine Wendeöffnung lassen. So spart man sich das lästige Einfassen mit Schrägband. Ich kann nämlich nicht behaupten, das Schrägband zu meinen Freunden gehört. Ein Grund warum meine erste Patchworkdecke nicht so wahnsinnig viel Spaß in der Herstellung gemacht hat. Wobei ich auch da schon vom Ergebnis sehr angetan war.

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Nach dem Wenden habe ich nicht nur am Rand einmal rundherum abgesteppt, sondern ich habe auch in den Nahtschatten einmal abgesteppt. So das sich bei der Decke nichts mehr verschieben kann. Aber das ist, denke ich, Geschmacksache. Ich mag das einfach optisch total gerne.

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Und anschließend ist alles fertig! Super! Ich kann euch sagen, ich habe mir wahnsinnig Mühe gegeben. Immerhin hatte ich die Decke gewonnen und irgendwie wollte ich auch wirklich nichts falsch machen. Deshalb habe ich mir insgesamt viel Zeit gelassen.Das hatte zur Folge, dass ich nicht eine Naht wieder auftrennen musste. Vielleicht sollte ich das öfter so machen. Und jetzt präsentiere ich euch nochmal die fertige Decke.

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Wobei sie ja nicht nur bei mir super ankommt. Meine Kinder finden auch ständig Verwendung dafür, mal als Spieldecke, zum Einkuscheln, als Dach für ihre Höhle … Deshalb finde ich sie irgendwo im Haus immer wieder.

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Und jetzt, nach dem Projekt, werde ich sicherlich Stammgast im DaWanda Do-it-Yourself Portal sein. Dort könnt ihr viele wundervolle Anleitungen finden. Wie zum Beispiel die Anleitung zu dieser Patchworkdecke (dazu geht es hier entlang).

Insgesamt war es ein Projekt, das mir von vorne bis hinten Spaß gemacht hat. Durch die großen Stoffvierecke muss man nicht so wahnsinnig viel zuschneiden, was mir sehr entgegen kam, da meine Zeit doch immer recht knapp ist. Es ist insgesamt nicht so aufwändig, weshalb es sich wirklich sehr gut für Anfänger eignet. Trotzdem macht die Decke doch einiges her und wird schnell zu einem Lieblingsobjekt. Ich kuschel mich jetzt auch mal in die Decke und genieße mein Wochenende.

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MOTIVATION GESUCHT

Ich hoffe, ihr hattet alle gemütliche und entspannte Weihnachten. Unsere Weihnachtstage waren wieder sehr schön. Es macht mir wirklich Spaß für unsere Kleinen das Christkind (ja, bei uns kommt das Christkind) zu spielen.
Silvester war dann etwas ganz Besonderes. Wir haben uns ein paar Tage Auszeit bei Freunden gegönnt und mit ihnen gefeiert. Der Silvesterabend war für unsere Kinder und uns einfach perfekt. Die Auszeit haben wir aber auch alle gebraucht, um frisch ins neue Jahr zu starten.

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Nun stellt sich an Silvester bei vielen die Frage nach den guten Vorsätzen. Leider muss ich euch enttäuschen, davon halte ich für mich nichts. Wenn mich tatsächlich etwas stört und ich es ändern möchte, versuche ich das immer gleich in Angriff zu nehmen und nicht auf den Jahreswechsel zu warten. Bestes Beispiel dafür ist mein Gewichtsverlust vom letzten Jahr. Das Vorhaben startete ich Ende November 2014 und nicht erst am 01.01.
Trotzdem kann ich mir vorstellen, dass es einigen hilft, sich einen bestimmten Termin zu setzen, an dem man beginnen kann. Deshalb ist es ganz egal, wann man mit seinen guten Vorsätzen startet, das wichtigste ist, das man überhaupt irgendwann startet. Und das ist meist am schwierigsten.
Doch wie läuft es dann, wenn man sich einmal überwunden hat? Aus eigener Erfahrung kann ich da nur sagen, irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem einem die Motivation flöten geht.
Wann mir letztes Jahr meine Motivation abhanden gekommen ist? Erst befürchtete ich, wenn ich auf meinem Blog meinen Beitrag dazu veröffentlicht hätte, würde ich mich auf meinem Erfolg ausruhen. Aber die vielen positiven Rückmeldung, die mich zu meinem Beitrag erreichten, haben mir sogar einen Motivationsschub gegeben. Dafür möchte ich mich herzlich bei euch allen bedanken!
Dann habe ich darauf getippt, dass unser Sommerurlaub der große Einbruch wird. Aber weit gefehlt. Überraschenderweise habe ich mich im Urlaub in England joggenderweise die Küste hoch gequält.Habe ich eigentlich davon berichtet?

Zu Beginn unseres Urlaubes lief ich eines frühen abends los, Richtung Strand. Zuerst konnte ich ein Stückchen bergab laufen, aber dann befand ich mich schnell an der tiefsten Stelle der Bucht und konnte nur noch bergauf laufen. Ärgerlicherweise lief ich so, dass ich das Gefühl hatte, der gesamte Campingplatz könnte und würde mir zusehen. Da ich mich nicht komplett blamieren wollte, rannte ich mutig und kräftigen Schrittes bergauf. Erst dachte ich noch, es wäre gar nicht so anstrengend, wie befürchtet. Aber spätestens ein paar Schritte weiter, war ich mir sicher, ich würde bald umfallen und blau anlaufen vor Sauerstoffmangel. Denn egal wie schnell und tief ich atmete, meiner Meinung nach bekam ich einfach nicht genug Luft in meine Lungen.
Meine Lunge, meine Oberschenkel, einfach alles brannte, aber ich wollte erhobenen Hauptes die Steilküste hoch.

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Hyperventilierend rettete ich mich um die nächste Kurve, von der aus man mich nicht mehr sah. Die Schafe sahen mich etwas verdattert an, als ich nach Luft schnappend an ihnen vorbei taumelte.

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Nachdem ich die letzten Schritte gehenderweise zurück gelegt hatte, hatte ich mich etwas erholt. Glücklicherweise konnte ich zurück erst einmal bergab laufen und war, wieder am Zelt, stolz wie Oskar. Auch meine nächsten Joggingversuche verliefen ähnlich. Schließlich musste ich vom Campingplatz aus immer erst bergauf laufen, egal in welche Richtung. Aber gerade diese Herausforderung, im Gegensatz zum komplett flachen Kempen, hat mich ungemein motiviert.

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Sodass ich im Zelt auch meine Kraftübungen durchgeführt habe. Und schwupps hatte ich den Urlaub trotz fish and chips laut Wage ohne Schaden überstanden.
Und so kam mein Motivationseinbruch erst nach den Sommerferien, an einem Punkt, an dem ich dachte, ich hätte mir die neuen Gewohnheiten so richtig zu eigen gemacht. Schließlich gab ich mein Vorhaben vom gesünderen Lebensstil noch nicht einmal im Urlaub ganz auf.
Doch zurück in Kempen schlichen sich langsam alte Verhaltensmuster wieder ein. Erst habe ich es kaum gemerkt. Irgendwas war immer, erst musste ich zurück in den Alltag finden, was mir nach dem tollen Urlaub sehr schwer gefallen ist, bei der Arbeit war es sehr stressig, die Kinder mussten neuerdings zu festen Terminen am Nachmittag gebracht werden, es lief alles nicht so ganz rund.
Rückblickend betrachtet fehlte mir einfach die Herausforderung und ich drückte mich mit vielen Ausreden. Ich habe zwar nicht ganz mit dem Sport aufgehört, aber ich habe doch einiges weniger gemacht. Und Süßigkeiten, Fastfood, Softdrinks … kamen immer wieder häufiger vor. Als ich dann merkte, dass mein Gewicht wieder nach oben ging und die Rückenschmerzen wieder mehr wurden, wurde mir schnell bewusst: ich muss meine Motivation wiederfinden. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass sie dann nicht von heute auf morgen einfach wieder voll da war. Das hat mich wieder einiges an Zeit und Überwindung gekostet und hat mir noch etwas mehr Gewicht eingebracht, wenn auch nicht wahnsinnig viel, immerhin soviel, dass es mich nervte und ich mich wieder anstrengte das Sportpensum zu erhöhen und wieder mehr auf meine Ernährung zu achten. So konnte ich kurz vor Weihnachten erste Erfolge fest stellen.

Ja, Weihnachten war nicht so ganz hilfreich, aber insgesamt bin ich mit dem letzten Jahr sehr zufrieden. Ich freue mich darüber, dass ich soviel Gewicht verloren habe und nur etwas wieder dazu gekommen ist, das ich jetzt im neuen Jahr auch schon fast wieder verloren habe.
Zusätzlich habe ich einiges über meine Motivation dazu gelernt. Für dieses Jahr muss ich mir auf jeden Fall neue Herausforderungen in mein Training einbauen. Ich muss sehen, dass ich nicht immer das gleiche mache, sonst wird es mir schnell langweilig. So habe ich letztes Jahr zum Beispiel Yoga getestet. Es macht mir Spaß, aber ist auch noch nicht so ganz das, was ich suche. Mal sehen, was ich dieses Jahr teste.

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Es war gut an verschiedenen Stellen schon vorher zu wissen, dass mir womöglich die Motivation ausgehen könnte. Aber auch da muss ich wachsamer sein. Es sind doch eher die Momente mit denen man nicht rechnet, die einen überraschen.
Natürlich sind Erfolge das, was mich persönlich am meisten motiviert. Das muss nicht sein, dass ich auf der Waage weniger angezeigt bekomme. Wirklich hilfreich war es, sich jede Woche zu fotografieren. So habe ich häufig Veränderungen gesehen, ohne das sich am Gewicht etwas verändert hat. Häufig merkte ich auch einfach nur, dass meine Kleidung lockerer saß. Ein wirklich tolles Gefühl, wenn man merkt die ganze Anstrengung bewirkt etwas.
Ich habe noch keinen Rat dafür, wie ich entspannt meinen Sport, meine Handarbeiten, den Haushalt, meine Arbeit, meine Kinder und all die anderen Sachen unter einen Hut bekomme. Mein Mann und ich versuchen unseren Haushalt nochmal neu zu organisieren, vielleicht hilft das ja schon etwas.
Und vielleicht hat der ein oder andere auch noch einen super motivierenden Tipp für mich. Mich würden eure Erfahrungen wirklich sehr interessieren.
Nun will ich euch allen aber fest die Daumen drücken, dass ihr all eure Vorsätze fürs neue Jahr umgesetzt bekommt. Und es ein fantastisches Jahr wird.

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OH TANNENBAUM …

Gestern hatten wir einen herrlich entspannten ersten Advent. Wir haben auswärts gefrühstückt, anschließend geschmückt, gebastelt, gelacht … Einfach den Tag so richtig genossen. Wir mussten nur unseren Weihnachtsmarkt-Besuch früher als geplant beenden. Aufgrund einer Unwetterwarnung wurden alle Gäste gebeten nach Hause zu gehen. Und da hier der Weihnachtsmarkt immer nur am Wochenende stattfindet, werden wir uns alles nächstes Wochenende nochmal in Ruhe ansehen.

Nebenbei habe ich aber noch eine kleine Deko für ünsere Fensterbänke genäht, die sich wunderbar mit den Schneeflocken vom letzten Jahr kombinieren lassen (falls ihr die verpasst habt, hier geht es lang). Ich hatte letztes Jahr wirklich Spaß dabei aus Filz einen Adventskalender herzustellen (den findet ihr hier), sodass ich auch jetzt noch mal Lust hatte, etwas mit Filz zu machen. Im Augenblick fehlt mir leider total die Zeit zum Nähen, also sollte es nur eine Kleinigkeit sein. Und fragt mich nicht wieso, aber irgendwie kamen mir da kleine Tannenbäumchen in den Sinn. Wenn ihr also ein wenig Zeit über habt und noch etwas mehr Deko vertragen könnt und mal ehrlich, wer kann das nicht, hier kommt mein Tutorial zu kleinen Tannenbäumchen.

Ihr braucht:
Filz, farblich passendes Garn, Stecknadeln, Kreide, Schnittmuster (das findet ihr hier), Füllwatte, Bastelhölzer, Halbkugeln aus Holz oder Holzscheiben, Akkuschrauber bzw. Bohrmaschine, Bohrer mit Zentrierspitze (sodass ihr ein Loch mit dem Durchmesser eurer Bastelhölzer bekommt), Holzleim

Anleitung
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Den Filz doppelt legen und das Schnittmuster übertragen. Ich fand es am einfachsten, wenn ich mir die Nahtlinie übertragen habe und anschließend das ganze grob mit einer Nahtzugabe ausgeschnitten habe. In dem Fall wollte ich tatsächlich eher schnell, als genau arbeiten. 😉 Schließlich muss die Tanne anschließend nur auf ihren Ständer passen.

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2. Einmal rundherum nähen und nicht vergessen unten eine Öffnung zum Füllen zu lassen. Ich markiere mir das immer mit 2 Stecknadeln nebeneinander.

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3. Nun den kleinen Baum lose füllen. Jetzt die Öffnung etwas enger zu nähen, sodass anschließend nur noch das Bastelstäbchen durch die Öffnung passt.

4. Einen Ständer müssen wir auch noch bauen. Mit dem Bohrer ein Loch in den Halbkreis oder die Holzscheibe bohren. Bitte achtet auf eure Finger! Die Halbkreise finde ich total hübsch. Mehr Stand haben die Bäumchen allerdings auf den Holzscheiben. Vielleicht finde ich noch etwas größere Halbkreise.

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5. Einen Tropfen Holzleim ins Loch und den Bastelstab hinterher. Überschüssigen Leim habe ich entfernt. Nun etwas trocknen lassen.

6. Baum über den Ständer stülpen und fertig ist der Baum! Ich habe den Baum jetzt nicht noch zusätzlich am Ständer befestigt. Mal sehen, ob das so bleibt. Liegt warscheinlich daran, ob meine Kinder den Wald zum Spielen nutzen, oder nicht. Notfalls hilft hier sicherlich ein wenig Heißkleber.

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Aber vorsicht, es macht ein wenig süchtig die Bäumchen herzustellen. Ansonsten eignen sich die Bäumchen sicherlich auch prima als kleines Mitbringsel und davon kann man ja auch nie genug haben.

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ADVENT, ADVENT …

Ich bin zwar etwas spät dran, aber da ich sonst selber noch viel später bin, hoffe ich, dass der ein oder andere von euch noch keinen Adventskranz hat und mein Tutorial dazu, wie man einen erstellt, hilfreich findet.

Da meine Mama gelernte Floristin ist, gab es bei uns immer einen selbstgemachten Adventskranz. Wobei es meistens mehr, als nur einen gab. Zur Herstellung dieser fuhren wir das Wochenende vor dem ersten Advent zu meinen Großeltern und die Waschküche verwandelte sich in einen Blumenladen. Überall lag Tannengrün; Kerzen, Dekoartikel … Mama und Opa wirbelten das ganze Wochenende herum und schufen die schönsten Kränze und Gestecke. Irgendwann habe ich angefangen meinen eigenen Kranz zu binden. Und trotzdem verbinde ich das immer mit diesen Wochenenden. Das stimmt mich so richtig auf die Adventszeit ein. Deshalb legen wir mal los.

Ihr braucht:
1 Strohkranz, Tannengrün, 1 Rosenschere, ganz viele Haften, Draht, 4 Kerzen, 4 Kerzenhalter, Band (für Schleifen), Deko (was auch immer euch gefällt), evtl. 1 Heisklebepistole

Anleitung

1. Schneidet einen Tannenzweig klein. Steckt diese Tannenstücke in einer Reihe nebeneinander mit Haften auf den Strohkranz. Ihr braucht nicht jedes Tannenstück einzeln feststecken, ihr könnt, je nachdem wie dick die Stücke sind, auch zwei oder drei nehmen.

2. Wenn ihr die erste Reihe fertig habt, kommt die nächste Reihe. Steckt jetzt die Tannenstücke versetzt zur ersten Reihe fest. Im Grunde so versetzt, wie die Ziegel auf einem Dach. Lasst dabei das Tannengrün überlappen, dass die Haften der ersten Runde, versteckt werden. Je nachdem wie weit ihr die Reihen überlappen lasst, entscheidet ihr auch, wie buschig der Adventskranz wird.

3. Führt dies solange fort, bis der ganze Kranz mit Tanne bedeckt ist. Wenn ihr einmal rund seid, hebt die Tanne vom Anfang hoch und fixiert die letzte Reihe unter der ersten.

4. Ihr könnt natürlich auch ab hier mit einem gekauften Kranz-Rohling starten. Ja, auch ich habe schon einige fertig gebundene gekauft und mich ausschließlich dem Dekorieren gewidmet. Ich finde immer nur, dass fertig gekaufte nicht so schön buschig gesteckt sind, so wie mir das am besten gefällt. Manchmal hat man einfach nicht für alles Zeit. Aber ich schweife ab, widmen wir uns wieder dem Kranz. Nun steckt ihr die Kerzen auf die Kerzenhalter. Und verteilt diese gleichmäßig auf dem Kranz.

5. Jetzt kommt der Punkt, an dem ich alles auf den Kranz lege, um mir zu überlegen, wo was hinkommen soll. Eurer Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ich fange immer gerne mit den Schleifen an. Bindet dazu Band mithilfe des Drahtes zu Schleifen. Ich erkläre mal lieber nicht, wie das geht, da ich mich selber immer mit Band und Draht rumärger. Am besten sucht ihr danach im Internet, es gibt wirklich unzählige Anleitungen. Wenn ihr die Schleifen auf dem Kranz anbringen wollt, steckt Haften durch den Draht und mit der Hafte die Schleife fest. Genauso macht ihr das mit Kugeln etc. Falls ihr etwas mal nicht fest stecken könnt, nehmt ihr einfach die Heißklebepistole und klebt es fest.

Und schon sind wir fertig. Jetzt dürften eure Hände voll Harz sein und überall liegen Tannennadeln herum. Dafür riecht es aber auch herrlich nach Tanne und auch schon ein wenig nach Weihnachten, oder?

Ich wünsche euch viel Spaß beim nachbasteln und freue mich jetzt richtig auf den Advent.

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Liebster-Award

Die liebe Nätty von BilderbuchBaby hat mich vor einiger Zeit für den Liebster-Award nominiert. Dafür möchte ich dir, liebe Nätty, ganz herzlich Danken. Ich lese auch immer sehr gerne bei ihr und wenn ihr mehr über das Leben einer arbeitende Mama mit Kind erfahren möchtet, schaut doch mal auf ihrem Blog BilderbuchBaby vorbei:

www.BilderbuchBaby.com

Nun versuche ich ganz gewissenhaft ihre Fragen zu beantworten:

1. Wie kam es dazu, dass du einen Blog gestartet hast?
Das ist eine etwas längere Geschichte. Ein Freund von mir ist mit seiner Familie nach Irland ausgewandert. Über das Leben in Irland mit kleinen Kindern hat seine Frau dann in einem ganz wundervollen Blog berichtet. Und so hat sich mir erst die Welt der Blogs eröffnet. Vorher war mir das gar kein Begriff. Mir war direkt klar, dass ich das Bloggen super fand. Hierbei verbinden sich so viele Dinge, die ich gerne mache (schreiben, fotografieren, kreativ sein …). Dann hat es aber noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich tatsächlich getraut habe, einen Blog zu starten. Und jetzt bin ich sehr glücklich darüber, dass ich den Schritt gewagt habe.

2. Zu welcher Tages-/oder Nachtzeit erstellst du deine Blog-Beiträge?
Eigentlich immer, wenn ich mal ein wenig Zeit habe. Und das ist manchmal einfach schwierig umzusetzen. Am häufigsten sitze ich aber abends an meinem Blog, während mein Mann unsere Kinder ins Bett bringt.

3. Wie lässt du dich für deinen Blog inspirieren?
Dass kann einfach alles sein. Ich lasse mich sowohl im Internet, als auch im realen Leben. Im Internet kann das z. B. ein Bild auf Pinterest sein. Dort findet man ja so viele tolle Sachen. Im realen Leben kann das eine Wolle oder ein Stoff sein. Und Urlaub ist natürlich auch immer sehr inspirierend. 😉

4. Was ist deine liebste Freizeitbeschäftigung?
Oh, da kann ich mich überhaupt nicht entscheiden. Vielleicht das Häkeln. Nein, das Nähen? Oder doch eher das Stricken! Auf jeden Fall Handarbeiten. Wenn ich nicht gerade eine Anleitung nicht verstehe, was falsches zugeschnitten habe oder Maschenzahl falsch ist, entspannt mich das sehr. Und ich freue mich wie ein kleines Kind, wenn ich was selbstgemachtes anschließend in den Händen halte.

5. Welche Musik hörst du am liebsten?
Das hängt meistens von meiner Stimmung ab. Und ich kann nicht generell sagen, das es eine bestimmte Musikrichtung gibt, die ich bevorzuge. Na ja, Schlager kann ich wohl ausschließen und noch die ein oder andere Richtung. Manchmal packt mich einfach ein Lied, dass ich dann tagelang hören kann. Im Augenblick sind es zwei Lieder die es mir sehr angetan haben. Ich mag „Herz über Kopf“ von Joris. Was ich aber viel häufiger höre, ist eine Coverversion von „Inside Outside“ von Delerious, die mir mein Mann zu unserem Hochzeitstag aufgenommen hat. Hach, da kullern fast jedes Mal die Tränen.

6. Was war dein Berufswunsch als Kind?
Ich wollte immer Lehrerin werden. Mit Kindern arbeiten habe ich mir ganz fantastisch vorgestellt. Nur habe ich während des Studiums festgestellt, dass Studieren nichts für mich ist.

7. Und was hast du tatsächlich für einen Beruf?
Ich bin dann Mediengestalterin geworden. Und jetzt gestalte ich Unterrichtsmaterialien für den Schulunterricht. Passt noch viel besser. :-)

8. Welche Fernsehserie fandest du als Kind besonders toll?
Die Sesamstraße! Das fand ich super. Da erinnere ich mich auch immer noch gerne dran. Ich war immer unfassbar enttäuscht, wenn die Sesamstraße wegen irgendeiner Sportveranstaltungen ausgefallen ist. Dann habe ich mit meinem Vater z. B. Tennis gesehen und habe die ganze Zeit gehofft, die Spieler würden sich mal etwas beeilen.

9. Wenn du die Möglichkeit hättest, in welches Land würdest du gern auswandern?
England! Dort war es diesen Sommer so schön. Und hatte ich erwähnt, dass die Engländer selber so unfassbar nett waren. Und die Landschaft zum Träumen. Und glücklicherweise wüsste ich sogar einige liebe Freunde, die direkt mit auswandern würden. Denn eigentlich möchte ich hier nicht weg. Dafür fühle ich mich zu wohl.

10. Wenn ein Film über dein Leben gedreht würde, welche/r Schauspieler/in würde dich spielen?
Auch das ist wirklich keine leichte Frage. Ich würde mindestens zwei zu einem Vorsprechen einladen. Zum einen Amanda Seyfried. Ich mag ihr Lachen und ihre fröhliche Art. Das reißt einen richtig mit. Dann würde ich noch Jessica Biel einladen. Sieht sie nicht einfach umwerfend aus? Und sie ist auch so richtig tough dabei. Vielleicht überlasse ich dann die Entscheidung lieber dem Regisseur.

11. Worüber hast du das letzte mal herzhaft gelacht?
Über meine Kinder. Mittlerweile erzählen sie einfach so lustige Sachen und haben so schlaue Einfälle. Erst hat meine Große meine kleine gelobt, weil diese beim Aufräumen Süßigkeiten gefunden hat, mit den Worten: Gute Arbeit!
Und später hat sie mich gefragt, ob ich eins der Barbie-Kleider enger nähen könnte für eine andere Puppe. Denn die Barbies würden das Kleid eh nicht mehr tragen.

Puh, das war an der ein oder anderen Stelle wirklich kniffelig. Deshalb habe ich auch etwas länger gebraucht. Nun komme ich zu meinen Nominierungen:

Barbara von Von der grünen Insel in die Hauptstadt

Mareike von Meet Frau Wusel

Nadine von Frollein Nadine

Ich hoffe von euch hat noch keiner mitgemacht und ihr habt Lust einfach mit zu machen.

Das sind meine Fragen an euch:

  1. Wie kam es dazu, dass du einen Blog gestartet hast?
  2. Hast du mit deinem Blog direkt losgelegt oder brauchtest du erst etwas Zeit zur Überwindung?
  3. Was entspannt dich am meisten?
  4. In welcher Serie würdest du gerne mitspielen?
  5. Was war dein erstes Konzert?
  6. Was magst du lieber, Tee oder Kaffee?
  7. Was für ein Buch liegt gerade auf deinem Nachttisch?
  8. Was hast du als Kind am Liebsten gegessen?
  9. Wohin möchtest du als nächstes Reisen?
  10. Welche Jahreszeit magst du am Liebsten?
  11. Was bringt dich so richtig zum Lachen?

Hier nochmal die Regeln:
Danke dem Blogger, der dich nominiert hat und verlinke ihn in deinem Beitrag. Füge den “Liebster-Blog-Award”-Button in deinen Post ein und beantworte die dir gestellten Fragen. Nominiere anschließend weitere neue Blogger und stelle ihnen elf neue Fragen.

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ALLES NEU MACHT DER HERBST

Nein, dies wird kein Halloween-Beitrag, auch wenn das Beitragsbild es vermuten lassen könnte. Halloween ist einfach nicht so mein Ding, aber das erwähnte ich schon letztes Jahr auch wenn ich da zu Halloween ein Kostüm anfertigte, über das ihr hier lesen könnt. Ich finde, verkleidet wird sich an Karneval und gruseln kann ich mich das ganze Jahr über, dafür brauche ich nur in unseren Gewölbekeller gehen. Dort gibt es genug gruselige Ecken, die ich noch nie betreten habe. Und auch bestimmt nicht freiwillig betreten werde. Von mir aus können dort weiter die ganzen Spinnen wohnen. Das stört mich nicht.
Für mich hat Halloween aber trotzdem etwas Gutes. Kürbisse!

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Oder vielmehr geschnitzte Kürbisse. Die finde ich wirklich toll. Deshalb gibt es bei uns jedes Jahr einen geschnitzten Kürbis. Irgendwie hat es sich so eingeschlichen, dass wir uns an einem Nachmittag im Herbst alle in der Küche wiederfinden. Zuerst geben sich die Kinder alle Mühe und versuchen die Kürbiskerne, und alles was man vom Kürbis sonst nicht braucht, rauszuholen. Anschließend kratzt meist mein Mann den Kürbis aus. Während er sich dann ans Schnitzen gibt, fange ich an eine leckere Kürbissuppe zu kochen.

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Ich muss zugeben, früher war ich kein großer Kürbis-Fan. Ja, ich wusste nicht wirklich, was ich mit dem Fruchtfleisch machen sollte. Doch mittlerweile liebe ich Kürbissuppe. Und alle anderen aus der Familie zum Glück auch. So kann ich euch auch leider kein schönes Foto von der fertig angerichteten Suppe präsentieren. Dazu war sie einfach viel zu schnell weg.
Alles in allem ist das immer ein sehr gemütlicher Nachmittag, der meine Begeisterung für den Herbst wunderschön widerspiegelt. Im Gegensatz zu Halloween finde ich den Herbst nämlich einfach große Klasse.  Ich mag es, wenn der Wind draußen vorbei rauscht und die Blätter mit sich trägt. Ich mag es sogar, wenn es draußen regnet. Da kann man es sich zu Hause wunderbar gemütlich machen.
Und bei diesem gemütlich machen, fiel nach unserem Urlaub (über den ihr hier mehr lesen könnt) unser Blick auf unser Haus. Wie ich sicherlich schon erwähnte, kauften wir uns vor vier Jahren ein wunderschönes Stadthaus. Wir haben lange saniert und renoviert. Aber irgendwann ging uns dann die Kraft aus und wir brauchten eine lange Pause. Wir machen zwar immer wieder weiter, aber es ist auch immer noch einiges zu tun.

Spätestens im Herbst packt uns aber die Motivation weiterzumachen. Also auf in den Baumarkt und Materialien besorgt, damit unser Haus mit dem Herbstlaub um die Wette strahlen kann. Gerade das wunderschöne Wetter draußen motiviert einen ungemein. So habe ich mich mit unseren Kindern zu einem kleinen Herbstspaziergang aufgemacht, sodass mein Mann ganz in Ruhe werkeln konnte.

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So raschelten wir allso durchs Laub an der Kempener Burg.

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Anschließend war mein Rucksack voll mit Blättern, die ich unbedingt mit nach Hause nehmen sollte. Vielleicht sollte ich für solche Gelegenheiten mal häufiger eine Platiktüte dabei haben. Und ließen uns dann auf dem Marktplatz das warscheinlich letzte Eis für diese Saison schmecken.

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Aber lange hielten wir es nicht aus, waren wir doch viel zu aufgeregt, was sich im Haus getan hat. Und unsere Kinder helfen auch einfach viel zu gerne mit. Wenn sie so weiter machen und groß sind, können sie ganz bestimmt fantastisch Heimwerken.

So, jetzt will ich aber mal weiter helfen. Gut, dass Halloween nicht so unser Ding ist und wir das ganze Wochenende Zeit haben. Allen anderen wünsche ich: Happy Halloween!

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ME(E)HR HERBST

Wie ich hier schon berichtete, hat uns der diesjährige Sommerurlaub nach England gebracht. Die letzten zwei Jahre haben wir unseren Sommer in Belgien, genauer im Ort De Panne, verbracht. Ich kann nicht sagen, dass uns die Entscheidung woanders hin zu fahren wirklich leicht gefallen ist. Rückblickend war es auf jeden Fall die richtige Entscheidung, doch ein wenig wehmütig waren wir trotzdem alle. Noch gemeiner war es für uns Erwachsene, die Kinder können ja zum Glück noch nicht lesen, dass wir genau an De Panne vorbei fahren mussten auf dem Weg zur Fähre und zurück. So fassten wir auf dem Rückweg den Entschluss, nachdem wir kurz überlegten unseren Sommerurlaub um ein paar Tage in De Panne zu verlängern und das aber gleich wieder verwarfen, im Herbst nochmal herzukommen.
Nach langen Wochen war es jetzt endlich soweit. Im Gegensatz zum Sommer hatten wir uns im Vorfeld eine Ferienwohnung gemietet. Zelten ist für mich doch eher eine Sommerangelegenheit. Die Ferienwohnung hatten wir schon einmal vor 5 Jahren mit unserer großen Tochter gemietet.

Da war sie 10 Monate alt und lernte gerade sich an Möbeln hochzuziehen und zu stehen. Für uns war damals alles mit Kind und gerade Urlaub mit Kind neu und aufregend. So war es für mich eine sehr emotionale Angelegenheit mit zwei Kindern zurückzukommen und sich an die Anfänge des Elternseins zurückzuerinnern. Dieses Jahr kam noch ein Jubiläum dazu. Ich war vor ungefähr 30 Jahren selber das erste Mal in De Panne zum Urlauben. Und nun habe ich mir fest vorgenommen mal bei meinen Eltern nach alten Bildern zu suchen. Denn De Panne hat sich im Laufe der Jahre sehr verändert. Und das nicht immer zum Positiven. Ich sah im Laufe der Jahre viele alte heruntergekommene, einst prachtvolle Häuser, die abgerissen wurden, um Platz für neue Hochhäuser mit Ferienwohungen für die vielen Touristen zu schaffen. Dabei wurde leider nicht immer auf die Optik geachtet. Und so ist der Blick vom Meer auf die Promenade nicht der schönste.

Deshalb hielt ich vor 5 Jahren eine lange Ansprache an meinen Mann, die Wahl des Urlaubsortes De Pannes wäre in meiner Familie (es sollte mit einigen anderen Familienmitgliedern dorthin gehen) eher eine emotionale denn eine rationale Entscheidung. Wenn man sich nicht genau umsähe, wäre es aber ein prima Urlaubsort.

Zum Glück ließ sich mein Mann nicht abschrecken. Und zum Glück habe ich durch ihn De Panne nochmal mit neuen Augen betrachtet. Mittlerweile hat sich doch wirklich viel getan. Ich finde nicht mehr alle Neubauten völlig geschmacklos und auch ältere Gebäude werden wieder saniert. Ich hoffe z. B., dass dieses Haus am Strand bald wieder in neuem Licht erstrahlt.

So lohnt es sich zum Beispiel auf der Haupteinkaufsstraße Zeelaan nicht nur die Geschäfte zu betrachten, sondern auch mal einen Blick darüber zu werfen.

Durch meinen Mann animiert, habe ich neue Ecken in De Pann entdeckt, die ich vorher nie sah, oder die mir einfach nie so aufgefallen sind. So entdeckten wir für uns das Dumont Viertel, benannt nach seinem Architekten Albert Alexis Dumont. Mittlerweile ist das Viertel denkmalgeschützt. Ich denke, uns gefällt es so gut, weil es Häuser im typischen Cottage-Stil beinhaltet.

Wirklich sehenswert ist auch die Leopold I Esplanada. Hier erinnert ein riesiges Monument daran, wie der erste König Belgiens, Leopold der Erste, zum ersten Mal belgischen Boden betrat.

Jetzt will ich aber nochmal auf unseren Familienurlaub zurück kommen. Natürlich ist die Architektur des Urlaubsortes nicht das entscheidende Kriterium nachdem wir uns für ein Ziel entscheiden würden. Nein, was unseren Kindern gefällt sind natürlich ganz andere Dinge. Im Sommer bietet die Gemeinde viele, meist kostenlose Attraktionen an, abendliche Shows für Kinder, Sandburgen-Wettbauen, Strandläufe … Und wo wir gerade bei Strand sind, hier gibt es einen fantastischen breiten Sandstrand. Sandburgen kann man zu jeder Jahreszeit bauen und Muscheln sammeln macht auch einfach immer Spaß!

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Natürlich darf bei einem Besuch in De Panne eine Fahrt mit den Räppelchen nicht fehlen. Entschuldigt bitte, dass ich nicht genau weiß, wie der Fachausdruck für diese Fahrzeuge ist. Aber solange ich denken kann, heißen sie in meiner Familie Räppelchen. Und es macht auch als Erwachsener riesigen Spaß damit über die Promenade zu düsen.

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Man kann noch vieles mehr erleben, aber so in die Tiefe wollte ich jetzt nicht gehen. Nur noch etwas dazu, wie toll ich Herbsturlaub generell finde. Es ist einfach ein super gemütlicher Urlaub. Wir hatten, auch durch das Wetter bedingt, nicht die ganze Zeit das Gefühl etwas draußen machen zu „müssen“. So haben wir auch einfach die Zeit zu viert genossen, gebastelt, gekuschelt, gespielt (und ich habe natürlich auch gestrickt) …

Wir haben uns also runderhum einfach erholt.

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Von dem belgischen Essen brauche ich euch nicht vorschwärmen, oder? Ich sage nur belgische Schokolade, Brüsseler Waffeln, Pommes, Pralinen … Ich liebe die vielen Patisserien mit ihrem köstlichen Gebäck.

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Die nächsten Tage mache ich wohl lieber einen großen Bogen um meine Waage und lege ein paar extra Runden beim Joggen ein. 😉

Viel zu schnell ist die Woche vergangen, auch wenn sie uns durch die vielen Erlebnisse wirklich lang vorkam. Irgendwie finde ich als Zusammenfassung des Urlaubes den Ausspruch meiner Tochter sehr passend: Können wir die Wohnung kaufen? Jetzt weiß ich, wo ich wohnen will. Natürlich haben wir nicht geplant auszuwandern, aber wir werden wohl immer wiederkommen. Weil es uns dort irgendwie alle immerwieder hinzieht. Und ich bin jetzt schon gespannt, wann wir unsere Füße wieder in den Sand stellen und tief die Meeresluft einatmen.

Da war es doch ein großes Glück, dass uns bei unserer Ankunft mit Fernweh im Gepäck, die reifen Maronen im Garten begrüßten. So rösten wir Kastanien im Ofen und genießen weiter gemütlich den Herbst auch ohne Strand.

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PFUNDIGE FRAUEN

Wie bei vielen anderen Sachen auch, macht das Handarbeiten zu zweit wahnsinnigen Spaß. Vorallem, wenn dann auch noch so etwas Schönes und Lustiges dabei raus kommt, wie die pfundigen Frauen. Und da die Damen schon in Kooperatione entstanden sind, soll auch dieser Bericht in Gemeinschaft entstehen.

Ich möchte euch deshalb meine liebe Freundin Claudia vorstellen, die mich dazu gebracht hat eine pfundige Frau zu häkeln. Vielleicht stellt sie sich selber vor und erzählt, wie es dazu kam, dass wir das Projekt begonnen haben. Deshalb gebe ich an dieser Stelle einfach mal weiter:

Vielen Dank meine Liebe.
Dann möchte ich mich erst einmal vorstellen.
Mein Name ist Claudia und ich bin Mutter von einem 15 Jährigen pubertierenden Teenager. Das ist schon manchmal eine große Herausforderung, aber es macht sehr oft auch viel Spaß. Wir leben im Herzen von Kempen, wo ich auch aufgewachsen bin. Ich häkle leidenschaftlich gerne, aber auch stricken und nähen gehören zu meinen Hobbies und wichtig ist dabei auch, dass fast alles was ich herstelle, schön bunt ist.

Tja, was soll ich sagen, als ich das Buch mit den Anleitungen für die netten Damen (und Herren) gesehen habe, wusste ich, ich muss unbedingt so eine Frau häkeln. Diese sollte dann bei Dorothee Zäske im Schaufenster ihres Wollgeschäftes Woll-art ihr Zuhause finden.

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Ich habe mich wirklich sehr gefreut, als Nadine sich, ebenso wie ich, für diese Idee begeistern konnte und wir legten gemeinsam los.

Es entstand die Idee, wenn wir schon mehrere Frauen machen würden, könnten wir sie ja auf ein Sofa setzen. Erst sollten es drei Frauen werden, doch nach reiflicher Überlegung entschieden wir uns dafür, auch einen Mann zu häkeln. Schließlich habe ich auch ein handarbeitendes Exemplar zu Hause und somit passte es ganz gut.

Oh ja, ein Sofa. Dazu erzähle ich später mal mehr.

Zuerst traute ich mich an eine Dame. Dabei fiel mir gleich positiv auf, wieviele Möglichkeiten der Umsetzung das Buch einem eröffnet. So konnten Claudia und ich ganz unterschiedliche Ausführungen für die Damen wählen und sie gleich noch etwas individueller gestalten. Wir haben uns für die sitzenden Damen entschieden, aber auch da gibt es andere Möglichkeiten.

Aber vielleicht wollt ihr endlich was sehen. Dann stellen wir euch mal nacheinander die Damen und den Herren vor. Claudia fängst du an?

Das Häkeln der Puppen ist recht einfach. Zuerst ist mal zu überlegen, wie soll sie denn aussehen. Hier ist einiges möglich, angefangen von den Haaren über die Wahl des Kleides und wie Nadine ja schon erwähnte, soll sie sitzen oder stehen. Das Anbringen der Haare hält allerdings ein wenig auf, das muss ich ja zugeben, aber sonst ging es recht flott wie ich finde.

Bei der Herstellung des Herrn habe ich mich ein wenig an meinem Mann orientiert, entschuldige Schatz. Da mein Mann sehr viel mit uns handarbeitet fand ich ein Mann gehört einfach dazu.

Und ich entschied mich für eine „Ballerina“-Variante. Es macht wirklich Spaß zu sehen, wie sich so nach und nach eine Dame entwickelt. An mancher Stelle dachte ich, dass gibt doch nie im Leben z. B. ein Knie, und dann hat sich alles wunderbar entwickelt. Die Haare haben mich wirklich zwischendurch davon abgehalten weiter zu häkeln. Es wurde immer eine feste Masche an den Kopf gehäkelt, dann habe ich eine Luftmaschenkette gehäkelt. Diese befestigte ich wieder mit einer festen Masche am Kopf. Wenn man also gerne Luftmaschen häkelt oder diese nochmal üben möchte, häkelt Haare. Irgendwann hatte ich das Gefühl es nimmt gar kein Ende. Das hat dann meine Motivation gegen Null gehen lassen. Aber als die Haare und damit die Figur endlich fertig waren, habe ich mich richtig gefreut, wie toll alles geworden ist.

Soviel zu den Figuren. Dann wollten wir noch, wie vorher erwähnt, ein Sofa häkeln. Das haben wir aus Zeitgründen aufgeteilt. Claudia hat die Kissen gehäkelt und ich habe mich um das „Untergestell“ gekümmert. Zwischendurch habe ich wirklich gedacht, ich gebe auf. Es hat mich einfach an den Rand des Wahnsinns getrieben. Es ist wirklich eine Menge Arbeit, auch wenn es gar nicht so aussieht. Wirklich geholfen haben mir die vielen Fotos im Buch und die zusätzlichen Anleitungen und Videos auf der Homepage der Autorin Anja Tonnen: haekelfreude.de. Dort findet ihr auch noch einige andere Häkelbücher. Zurück zum Sofa. Ich kämpfte damit die Anleitung immer richtig zu verstehen, kämpfte mit den einzelnen Teilen, kämpfte mit der Zusammenfürung der Teile und kämpfte noch vielmehr mit der Füllung. Diese sprang mir beim schließen der unterschiedlichen Nähte immer wieder entgegen. Aber ich kann nicht beschreiben, wie Stolz ich am Ende auf mein Werk war. Und in der Zeit, in der ich kämpfte, hat Claudia noch so einige andere Sachen gehäkelt:

Ich habe den Herrschaften dann noch ein paar Kaffeetassen hergestellt.

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Und da es ums Handarbeiten geht, habe ich gleich noch ein Körbchen mit Wollknäulen und Stricknadeln hergestellt.

pfundige Frauen_11 Eine gute Freundin von uns war so nett und hat uns einen Teppich gehäkelt. Vielen Dank liebe Claudia.

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Und zum Abschluss zeigen wir Euch nochmal das ganze Ensemble.

Ich glaube, wir sind beide wahnsinnig Stolz. Und wenn ich am Laden vorbei laufe muss ich auch immer einmal sehen, wo die drei gerade sitzen und wie es ihnen so geht. Und da es mir doch schwerer gefallen ist die Damen abzugeben als ich dachte, muss ich wohl doch noch eine Figur für mich häkeln. Und dann freue ich mich, dass es noch einen zweiten „Experten“ gibt, den ich fragen kann, ob er die eine odere andere Stelle der Anleitung genauso oder anders oder überhaupt verstanden hat. Es ist einfach toll, wenn man mit einem Freund eine gemeinsame Leidenschaft teilen kann.

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O‘ ZAPFT IS

Wie ich vor einiger Zeit berichtete (CHALLENGE ACCEPTED) habe ich so einiges an Gewicht verloren. Deshalb musste ich mich von diversen Kleidungsstücken verabschieden. Darunter fiel leider auch mein Dirndl. Nun waren wir aber zu einem Oktoberfest eingeladen und ich ergriff die Chance endlich nochmal nur etwas für mich zu nähen. Glücklicherweise hat mir mein Mann einen ganzen Samstag Zeit verschafft, sodass ich von morgens bis abends nähen konnte. Selbstverständlich wäre es besser gewesen, die ganze Arbeit über einen längeren Zeitraum zu verteilen, aber so organisiert bin ich wohl nicht. Ich erledige meine Aufgaben eher frei dem Motto, es muss auch immer eine Herausforderung enthalten sein. Man sollte seine Fehler schließlich positiv verpacken können. 😉

Da fällt mir ein, wie lasst ihr euch eigentlich inspirieren? Bei mir war es diesmal die Farbgebung einer Tasche, die ich super fand.

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Das Pink zum Grau finde ich einfach umwerfend. Und wäre der Sternchen-Stoff in meinem Stoff-Laden nicht gerade ausverkauft gewesen, hätte ich jetzt ein Dirndl mit Sternen (nächstes Jahr brauche ich ganz bestimmt wieder ein neues Dirndl). Doch auch wenn ich jetzt Pünktchen-Stoff verarbeitet habe, bin ich mit der Farbwahl mehr als zufrieden. Das Schnittmuster fand ich in der September Ausgabe der burda style . Sehr gut daran gefiel mir, dass die Nähte durch farblich abgesetzte Paspeln betont werden.

Wirklich überzeugt hat mich aber der Schnitt des Oberteiles. Ich finde es fantastisch, dass die Träger nach oben hin breiter werden. Das hat genau meinen Geschmack getroffen.

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Da ich die Miederhaken an meinem alten Dirndl immer noch gerne hatte, trennte ich sie einfach ab und nähte auf mein neues. So hatte der Verlust des Kleidungsstückes doch irgendwie auch noch etwas Gutes.

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Insgesamt habe ich mich dazu entschieden, das Dirndl in einer Minilänge zu nähen. Und da ich ja schon eine Bluse hatte, aber ich auch darauf verzichtet diese mit zu nähen. Eins ärgert mich nachträglich doch etwas und ließ sich in der kürze der Zeit dann auch nicht mehr ändern (wie gesagt, eine Verteilung der Arbeit auf einen längeren Zeitraum wäre doch hilfreich), dass die Bindebänder der Schürze etwas zu kurz angegeben waren. Ich wollte die Schürze lieber vorne zubinden und dass geht mit den kurzen Bändern leider kaum. Aber damit sich keiner beschweren kann, ich wüsste nicht, wo ich die Schleife, als verheiratete Frau tragen muss, habe ich sie natürlich vorne rechts zugebunden.

Und bei wunderschönem Wetter durften wir an einer fantastischen Feier teilnehmen! Dafür auch hier ein herzliches Dankeschön. :-)

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KEMPEN – MEIN ZU HAUSE

Woran merkt man eigentlich, dass man in einer neuen Stadt zu Hause ist? Das habe ich mich in meinem Leben schon häufiger gefragt. Ich bin in Solingen geboren. Solingen wird meine Heimat bleiben, zu der es mich immer wieder zurückzieht. Auch wenn es nur kurze Besuche sind, kann ich nicht beschreiben, wie vertraut mir noch alles ist.

Dann habe ich mal kurzfristig drei Monate auf Wangerooge gewohnt. Das Leben auf der Insel ist etwas ganz anderes, als das auf dem Festland. Ich bin wirklich froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte. Aber dauerhaft auf einer so kleinen Insel leben, dass kann ich mir nicht vorstellen.

Ich habe in Münster gelebt und studiert. Eine aufregende Zeit in einer fantastischen Stadt. Bin dann für meine Ausbildung nach Krefeld gezogen und jetzt lebe ich seit einigen Jahren in Kempen. Kempen ist eine kleine Stadt am Niederrhein mit etwas über 35.000 Einwohnern. Kempen hatte es nicht gerade leicht mein Herz zu erobern, im Gegensatz zu seinen Bewohnern. Obwohl es eine wunderschöne alte und romantische Stadt ist, in der man immer wieder neue Ecken entdecken kann.

Für meinen Geschmack ist die Stadt aber etwas zu klein, zu ruhig, zu verschlafen. Ich musste mich erst wieder daran gewöhnen, dass die Geschäfte teilweise Mittagspause machen. Und davon werde ich auch heute noch immer wieder überrascht. Man ist fast überall schnell mit dem Fahrrad. Aber leider bin ich zu Beginn meiner Zeit hier überhaupt nicht gerne Fahrrad gefahren. Und ich komme auch heute  noch ins Schwitzen, wenn ich meinem Mann hinterher hetze.

Und doch sind irgendwie die Fahrräder Schuld, dass ich mich mit meinem neuen Wohnort so richtig angefreundet habe. Zu Beginn meiner Zeit in Kempen, mein Mann und ich wohnten noch nicht mitten in der Stadt, vernamen wir einmal im Jahr seltsame Geräusche aus jener. Rückblickend kann ich nicht genau sagen, ob ich in dem Jahr oder in dem Jahr danach, oder danach … dahinter gekommen bin, was es mit dieser „Hupe“ auf sich hatte. Aber irgendwann lichtete sich das Dunkel. Dahinter steckte das Radrennen „Rund um die Burg. Das schnellste Straßenrennen Deutschlands.“.

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Genauer gesagt, das Safety Car, das dem Rennen vorweg fährt.

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Nachdem ich das in Erfahrung gebracht hatte, besuchte ich in einem Jahr, ich war mit Zoe schwanger, und meinem Vater und seiner Frau, das Rennen. Und ab da, habe ich es eigentlich fast jedes Jahr, verfolgt. Was sicherlich auch damit zu tun hatte, dass wir direkt an die Rennstrecke gezogen sind. So haben wir in dem Jahr unseres Umzuges vor unserer Haustüre auf den Stufen gessesen und das Rennen verfolgt, obwohl der Umzug noch in weiter Ferne lag. Leztes Jahr lagen die Kinder auf Polstern unserer Gartenstühle im Eingang und mein Mann hat immer dann, wenn das Hauptfeld vorbei gefahren ist, gebohrt und gesägt. Unser Flur brauchte für die kalten Tage einen Windfang. Es gibt sicherlich noch mehr kleine Geschichten, die es zu diesem einen Tag im Jahr gibt, aber ich will keinen langweilen.

Und heute war endlich wieder Renntag! Und wir haben einen großen Teil des Tages draußen vor unserer Haustüre verbracht. Dort haben wir die kleinen und großen Rennfahrer aller Kategorien angefeuert und ihnen nach dem Rennen zugejubelt.

Gegen Ende sind wir dann losgezogen Richtung Ziel. Heute bei dem Wetter war das ein herrlicher Spaziergang durch Kempen.

Ich freue mich mittlerweile jedes Jahr, wenn ich die Plakate sehe, auf den Renntag. Und ich bin auch etwas stolz darauf, dass in meiner Stadt, das schnellste Straßenrennen Deutschlands stattfindet. So hat sich Kempen wohl doch in mein Herz geschlichen.